Und schon wieder ist eine aufregende Minireise vorbeigegangen.

Abgesehen von den vielen Erlebnissen und tollen Spielen haben wir noch einiges mehr erlebt.

Bei der Hinfahrt hatten wir leider etwas Pech mit den reservierten Plätzen für unsere Minis, weshalb ein paar sich entschlossen einfach mal auf dem Boden im Durchgang eine Runde UNO zu spielen, während die andern sich sehr cool an die WC-Tür lehnten, wobei sie ca. alle 5 Minuten den „WC-Gängern“ Platz machen mussten.

Kaum angekommen in Schaffhausen begann unser Wanderherz bereits zu pochen. Wir tänzelten also gemeinsam dem Rheinfall Stück für Stück ein wenig näher zu…. und tadaa schon nach diversen kurzen Pausen (Pinkel-Pause, Schildkröten-Bestaunungs-Pause & Snackpause) standen wir oberhalb des riesigen Rheinfalls. Bevor wir aber mit dem Boot zum Aussichtspunkt inmitten des Rheinfalls gedüst sind, waren alle Minis von der rasanten Kinderrutsche in den Bann gezogen worden.

Und so musste die „eckige“ Rutsche auch von den ängstlichsten besiegt werden. Eine unserer Minis, hatte die Schnelligkeit unterschätzt und kam deshalb unten mit einer Beule wieder aus der Rutsche raus.

Trotz des kleinen Unfalls waren wir ready für die Plattform der Plattformen. Man glaubt es kaum, aber die Schlange für’s Anstehen, erinnerte an die Warteschlange im Europapark. Und doch hat es jeder unser Minis bis ganz oben geschafft, wo wir dann das wunderprächtige Panorama des Rheinfalls mit eigenen Augen bestaunen konnten. Deshalb tat es schon ein wenig weh, dass wir bereits nach wenigen Minuten mit dem Boot wieder ans Festland gebracht wurden. Aber fertig war der Tag noch lange nicht! In einem Waldstück mit unzähligen Gräben waren so einige tolle Spiele möglich, welche wir auch mit Leidenschaft und viel Mut ausgeführt hatten.

Mit dem „Rheinfall-Shuttlezug“ wurden wir wieder zurück nach Schaffhausen City gebracht, wo die Minis (Mädchen) Zeit hatten um ein wenig zu shoppen und die anderen Minis (Jungs) sich im Mac Donalds endlich mit einem fettigen Burger verpflegen konnten. Kurz bevor wir die letzten Minuten zur Herberge wandern konnten machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Gütiger weise waren einige der Geschäfte so nett uns noch die letzten Regenschirme zu verkaufen. Doch dem Wetter war das egal, weshalb wir den Bus nahmen. Blöderweise standen wir dabei noch an der falschen Bushaltestelle, was unseren sportlichen Körpern aber keinen Schaden verursachte. Tropfnass bezogen wir also die Herberge und meldeten uns wenig später schon bei unseren neuen Spielleitern, welche es gar nicht gerne hatten, wenn man Süssigkeiten über eine imaginäre Grenze schmuggelte. Dazu eine kleine Info an unsere „Zoll-Beamten“: Ich habe noch auf der Rückreise ein so gut verstecktes Täfeli in meinem Jackenärmel entdeckt, dass sogar ich selbst es vergessen hatte.

Bald schon folgte das gutriechende Abendessen namens „Lasagne“, welches von allen genüsslich verspiesen wurde. Das diesjährigen Abendprogramm mit 3+ war ein voller Erfolg. Unser Bachelor sowie unsere Bachelorette haben nach kniffligen Aufgaben für ihre Anwärter, wie ein Gedicht schreiben, den Body präsentieren oder ein liebliches Abendmahl zubereiten ihre wahren Partner für’s Leben gefunden, was uns alle sehr berührt hat. Zum Samstagabend kann man nun nur noch „Gute Nacht“ sagen….. bis Sonntags, um 2.00 Uhr morgens. Es war nicht nur Geisterstunde, sondern es wurde auch je 1 Kind eines Zimmers von den Leitern entführt. Bei manchen hatten die Leiter Mühe, dieses überhaupt wach zu bringen.  Um diesen Mini wieder zurück zu holen mussten die Mitbewohner knifflige Aufgaben lösen und Goldstücke sammeln. Glücklicherweise hatten alle Teams genug Goldmünzen erspielt, damit schon bald darauf wieder alle in ihre Träume versinken konnten.

Nach den langweiligen Sachen, wie Frühstücken & das Bett wieder herrichten wanderten wir immer höher und höher. Oben angekommen war dann klar wieso. Wir besuchten die Sternwarte in Schaffhausen. Nach einem eindrücklichen Film, in dem wir erkennen mussten, dass die Sterne auf dem Gipfel des Mount Everest so hell leuchten, dass man nicht mehr zu einem ruhigen Schlaf kommt und den grossen Teleskopartigen Geräten, war es aber wieder Zeit im Programm den nächsten Schritt zu machen.

So trafen wir schon wenig später auf unseren Ex-Leiter Pascal, welcher uns die Kirche zeigte, in welcher Erika & Beat noch eine kurze Andacht zu unserer unglaublich tollen (nicht übertrieben) Minischar machten.

Nach dem schönen Aufenthalt schlenderten wir wieder in Richtung Stadt, wo es dann ein sehr spezielles Spiel gab, in dem Aufgaben gelöst werden mussten, die fast unmöglich erschienen. Aber sicherlich nicht für unsere Ministranten. Fotos und Videos von Minis in Baggern, Minis im Boot beim Titanic-Schauspiel, Minis, die Bäume umarmen, Minis, die mit Busfahrern oder der Polizei ein flottes Selfie oder sogar Video schossen machten im Ministranten-Chat die Runde. Nach grossem Gelächter und doch einigen peinlichen Fotos beschlossen wir uns wieder auf die Reise ins schöne Gösgen zu machen, denn nirgends ist es so schön wie zu Hause.

Danke an alle Minis, Leiter & helfende Hände, die dieses Weekend wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis machten.

-Nicolle von Arx-